- Seelisch Krank.
- Depression. Formen: endogene, psychogene. Zeichen: seelische, koerperliche und die Folgen.
- Was ist Depression ?
- Depressionen sind ein qualvolles Leiden und entsprechend gefürchtet. Glücklicherweise werden sie heute aber schneller als Krankheit erkannt und dann wirksam behandelt. Zunächst muß geklärt werden, ob ein Verstimmungszustand, eine Trauerreaktion oder tatsächlich eine Depression vorliegt:
- Verstimmungszustände gehören als Stimmungsschwankungen zum normalen Alltag. Meist gehen sie auf bestimmte Beeinträchtigungen zurück; oft sind sie auch nicht erklärlich. Auf jeden Fall sind sie keine Krankheit und bedürfen keiner Behandlung, schon gar nicht durch Arzneimittel. Gefordert ist die selbstkritische Frage: Woher kommen sie und was kann ich dagegen tun - ich selber. Es gibt manche Möglichkeiten, die gerade Stimmungszustände auffangen und mildern helfen.
- Die Trauer ist eine normale Reaktion auf einen schwerwiegenden Verlust oder Schicksalsschlag. Zwar ist es „unmodern“ geworden zu trauern, doch das kann gefährlich werden. Nie darf man versuchen, dem Trauernden seine Trauer zu nehmen. Sie gehört zum notwendigen „Trauerprozess“, der nur durch eine regelrechte „Trauerarbeit“ überwunden und erfolgreich abgeschlossen werden kann. Auch Trauernde brauchen in der Regel keine Behandlung, sind aber für jede Betreuung dankbar.
- Eine Depression ist keine Stimmungsschwankung und keine Trauerreaktion. Sie ist eine Krankheit, eben eine Gemütskrankheit. Sie muß behandelt werden, und zwar rechtzeitig und konsequent: durch Zuwendung, Geduld, durch psychotherapeutische Maßnahmen und soziotherapeutische Korrekturen im zwischenmenschlichen und beruflichen Bereich und - falls notwendig - mit den entsprechenden Arzneimitteln, den Antidepressiva.
- Was ist eine Depression?
- Der Begriff „Depression“ kommt vom lateinischen:
- deprimiere, d. h. herunterdrücken. Gemeint ist damit eine allgemeine seelisch-körperliche Herabgestimmtheit. In der Medizin ist auch häufig von sog. affektiven Störungen, also Gemütsleiden, die Rede.
- Sie zu bestimmen, ist Aufgabe des Arztes. Er ist aber auf gezielte Informationen angewiesen.