- Seelisch Krank.
- Depression. Formen: endogene, psychogene. Zeichen: seelische, koerperliche und die Folgen.
- Seelische Krankheitszeichen.
- Seelische Krankheitszeichen der Depression.
- Herabgestimmt, bedrückt, niedergeschlagen, trostlos, resigniert, unglücklich, schwermütig
- überdrüssig, lustlos, freudlos (wichtiger Hinweis: an nichts mehr Freude empfinden), ferner unfähig zu genießen, ja überhaupt etwas zu empfinden (‚gefühlte Gefühllosigkeit“)
- allgemeines Elendigkeitsgefühl, tiefes Unwohl sein mit einer schwer beschreibbaren „Übelkeit“ usw.
- energielos, passiv, kraftlos, leicht und rasch erschöpfbar, ohne Initiative und Schwung, matt, apathisch, bisweilen regelrecht „versteinert“
- innerlich unruhig, getrieben, fahrig, nervös, „wie unter Strom“, mit leerem Beschäftigungsdrang, ziellosem Umhergetriebensein (Fachausdruck: agitiert); ferner jammerig, klagsam, anklammernd (erhöhte Selbsttötungsgefahr!)
- mutlos, verzagt, pessimistisch, leicht irritierbar, hoffnungslos, selbstzerstörerisch, negative Sichtweise (‚schwarze Brille“), Überbewertung aller Probleme, Gefühl der Aussichtslosigkeit, eine unbeirrbare Suche nach Negativem
- interesselos, schließlich völlige Gleichgültigkeit auf allen Gebieten, teils durch eine alles durchdringende Kraftlosigkeit, teils durch die gefürchtete „Leere im Kopf“
- überempfindlich, rasch kränkbar unzufrieden, vorwurfsvoll und ggf. ungerecht, dann rasch und unvermittelt verzweifelt; aber auch reizbar, mißgestimmt, mürrisch, auf brausend oder gar aggressiv bis feindselig (,‚feindselige Depression“, insbesonders im höheren Lebensalter)
- Minderwertigkeitsgefühle, allgemeine Unsicherheit, negative Selbsteinschätzung
- Merk- und Konzentrationsstörungen (,‚Gedächtnisschwäche“): langsames, umständliches Denken, Ideenarmut, „Leere im Kopf“ bis zur Angst, schwachsinnig geworden zu sein (sog. depressive Pseudo-Demenz, die aber nur eine vorübergehende Denkerschwernis ist)
- entscheidungsunfähig, wankelmütig, zwiespältig, alles bis zum Ende durchdenken und dann von neuem anfangen; ziellos, ängstlich abwägend, ohne abschließende Entscheidungsfähigkeit
- Grübelneigung, unfruchtbares Gedankenkreisen
- Schuldgefühle und Scham: Überbewertung früherer oder aktueller Ereignisse, häufig maßlos übertrieben, oft grundlos, Versündigungsideen, Selbstanschuldigungen ohne Grund
- Beziehungsstörungen: unfähig, gefühlsmäßig mitzuschwingen, zwischenmenschliche Zuwendung und Wärme zu vermitteln, dafür Angst vor „innerlichem Erkalten“
- Angstzustände: Zukunftsängste, Gefühl, unerwünscht zu sein, nicht akzeptiert bzw. verlassen zu werden bis hin zu Panikzuständen
- Verarmungsideen: nichts vorweisen können, nichts haben, nur Geld verbrauchen, Krankenkasse und Familie schädigen
- innere Leere mit Absterben aller Gefühle, Gefühl der Gefühllosigkeit, wie benommen, dumpf, ausgebrannt, „versteinert“
- Angst vor Tuscheleien und übler Nachrede, Misstrauen, furchtsame Verfolgungsideen
- Entfremdungserlebnisse.“ich bin nicht mehr ich“, „alles ist unwirklich, fremd, abgerückt“, „die Zeit geht nicht voran“
- Zwangsdenken, Zwangshandlungen, Zwangsbefürchtungen, hypochondrische Ängste, also die unbegründete Befürchtung, seelisch oder körperlich krank zu sein oder zu werden; mit unter wahnhafte Reaktionen bei allem kein echtes Krankheitsgefühl, trotz massiver Beeinträchtigung, damit oft auch keine Krankheitseinsicht, eher Schuldgefühle:
- “Ich bin schuldig, nicht krank.“