Depressionen.de: Die Psychotherapie und Behandlungen.
- Vorurteile
b) Nicht medikamentöse Therapieverfahren.
- Zu Beginn der Behandlung steht hier an erster Stelle die sogenannte begleitende Psychotherapie, also das stützende, wohlmeinende, erklärende Gespräch, die Vermittlung von Zuneigung und Verständnis. Haben nachvollziehbare, schwerwiegende Lebensereignisse wie beispielsweise Berentung, Umzug, Scheidung oder Verlust einer Bezugsperson eine Depression mit ausgelöst, sind ganz bestimmte Psychotherapieverfahren wie beispielsweise die kognitive Verhaltenstherapie oder die interpersonelle Psychotherapie anwendbar.
- Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es vor allem darum, dem Patienten Wege aus seiner depressiven Sichtweise aufzuzeigen, von unrealistischen Erwartungen Abschied zu nehmen und die Fähigkeit zur Bewältigung von Lebensproblemen aufzubauen, die während der Erkrankung als unüberwindbar erlebt werden. Die interpersonelle Psychotherapie wurde in den USA entwickelt und beruht darauf, die Beziehungsstrukturen des Patienten zu analysieren, um ihm andere, weniger stressfördernde Handlungsstrategien aufzuzeigen.
- Bei der sogenannten saisonal abhängigen Depression, der „Winterdepressionen” ist die Verwendung einer sogenannten Lichttherapie erfolgversprechend.
Was Sie über eine Depression wissen sollten.
- Die Depression ist gut behandelbar, rund 70 % der mit Antidepressiva behandelten Patienten sprechen auf das zuerst verordnete Medikament bereits gut an.