Antidepressiva, Behandlungsmöglichkeiten.
- Depressionen Teil 3, Medikamentös.
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- Antidepressiva:
- Vorsichtsmaßnahmen - Dosierung - Dosisverteilung - Wirkungseintritt - Wirkungsverlauf - Behandlungsdauer - Absetz-Symptome - Suchtgefahr - Schwangerschaft - Stillzeit - Arzneimittel-Wechselwirkungen - extreme Temperaturen - Genussmittel - Verkehr - Arbeitsplatz - Selbsttötungsgefahr - Nebenwirkungen (Schilddrüse, Herz, Kreislauf, Schleimhäute, Augen, Magen, Darm, Blase, Haut, Blutbild, Leber, Sexualität, Appetit, Gewicht, vegetative und endokrine Reaktionen, geistige und körperliche Aktivität u. a.) - spezielle Antidepressiva (MAO-Hemmer, MAO-A-Hemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), duale Antidepressiva u. a.) - u. a. m.
- Phasenprophylaktika wie Lithiumsalze, Carbamazepin und Valproinsäure: Heilanzeigen - Voruntersuchungen - Präparate-Auswahl - Gegenanzeigen - Vorsichtsmaßnahmen - Anwendungsbeschränkungen - Arzneimittel-Wechselwirkungen - Einnahmehinweise - Einstellung und Anpassung der Dosis - Blutspiegelbestimmung - Wirkungsverlust - Absetz-Symptome - Suchtgefahr - Schwangerschaft - Stillzeit - Verkehr - Arbeitsplatz - Selbsttötungsgefahr - Nebenwirkungen (siehe oben) - Überdosierungserscheinungen - Vergiftungsmöglichkeiten - u. a. m. Weitere Behandlungsmöglichkeiten: Schlafentzug - Lichttherapie (Phototherapie) - Elektrokrampfbehandlung (EKT, Elektroschocktherapie, Durchflutungsbehandlung) - physikalische Behandlungsmaßnahmen - Hydrotherapie - Massage - Kneipp´sche Anwendungen - medizinische Bäder - Entspannungsübungen (Autogenes Training, Yoga, progressive Muskelrelaxation) - Beschäftigungs- und Arbeitstherapie - u. a. m.
- In der Medizin unterscheidet man Arzneimittel mit Wirkung auf das Seelenleben im weiteren Sinne (Fachbegriff: psychotrope Pharmaka) und solche im engeren Sinne, also die eigentlichen Psychopharmaka.
- Zu den Psychopharmaka zählt man die Antidepressiva, also Arzneimittel mit stimmungsaufhellender Wirkung, ferner Beruhigungsmittel, Neuroleptika und Psychostimulanzien (aktivierende Arzneimittel, die heute nur noch selten eingesetzt werden, z. B. beim hyperkinetischen Syndrom im Kindes- und Jugendalter = "Zappelphilipp"). Weitere Einzelheiten über die Psychopharmaka siehe die speziellen Kapitel über Antidepressiva, Neuroleptika, Beruhigungsmittel u.a.
- Eine Mittelstellung nehmen inzwischen die sogenannten Phasen-Prophylaktika ein. Das sind Substanzen wie Lithiumsalze, Carbamazepin und Valproinsäure, die auch andere Anwendungsgebiete erfolgreich abdecken (z. B. epileptische Krampfanfälle), immer häufiger und erfolgreich aber zur Therapie und vor allem Rückfall-Vorbeugung depressiver Störungen (und manischer Hochstimmungen) verwendet werden.
- Weitere Arzneimittel, die das Erleben und Verhalten verändern können, sind Schlaf-, Schmerz- und Betäubungsmittel, Antiepileptika gegen Krampfanfälle, Antiparkinsonmittel gegen die Schüttellähmung, Medikamente, die den Gehirnstoffwechsel anregen sowie bestimmte Pflanzenheilmittel.
- Schließlich entwickeln manche Arzneimittel seelische Effekte als Nebenwirkung, die entweder stören oder entsprechend nutzbar gemacht werden können. Dazu gehören bestimmte entzündungshemmende, muskelentspannende, fieber- und blutdrucksenkende sowie antiallergische Substanzen. Im folgenden seien kurz jene Arzneimittel aufgeführt, die bei einer Depression eingesetzt werden - gezielt oder irrtümlich, denn auch das gibt es.