Therapien, Therapeuten und Hilfen.
- Therapien bei Depressionen, Überblick.
- << Selbstmordgefahr| 21 | 22 | 23| 24 | 25 | 26| 27 | 28 | 29 | Hilfen >>
- Die Belastungen und Folgen für Partner, Eltern, Kinder, sonstige Angehörige, Freunde, Nachbarn, Berufskollegen u.a.
- Was sollte man wissen, was muss man vermeiden und wie geht man am kräfteschonendsten und gleichzeitig wirkungsvollsten vor?
- Depressionen nehmen zu. Auch werden sie häufiger als solche erkannt. Sie gelten als die gefürchtetsten aller seelischen Krankheiten - und auch als die gefährlichsten (Selbsttötungsneigung).
- Doch selbst wiederholte depressive Zustände müssen heute kein unabänderliches Schicksal mehr sein. Die modernen Behandlungsmöglichkeiten durch Psychotherapie, soziotherapeutische Hilfen, antidepressive Arzneimittel und eine Vielzahl weiterer Behandlungsmaßnahmen ermöglichen inzwischen einen hoffnungsvollen Heilungsverlauf.
- Nachfolgend eine Übersicht zur Therapie der Depressionen, vor allem was die für die Angehörigenarbeit wichtigsten soziotherapeutischen Maßnahmen anbelangt.
- Folgende psychosoziale Begriffe werden erklärt:
- "Schwarze Brille" - verminderte Aufmerksamkeit - Energielosigkeit - rasche Erschöpfbarkeit - Mutlosigkeit - Hoffnungslosigkeit - Minderwertigkeitsgefühle - Angstzustände - Empfindlichkeit - reizbares, aggressives oder gar feindseliges Verhalten - einfallsarmes Denken - verlangsamte Reaktionsfähigkeit - Grübelzwang - Schuldgefühle - Selbstanschuldigungen - Beziehungsstörungen - Gefühl der Gefühllosigkeit - Wahnsymptome - körperliche (psychosomatische) Beschwerden - berufliche Einbußen - Belastungen für Freundeskreis und Nachbarschaft - Probleme am Arbeitsplatz - mangelnde Aufklärung - unzureichender Kenntnisstand - erschöpfte Geduld - populäre Irrtümer - falsche Ratschläge: Appelle, Ablenkung, Überredungsversuche, Urlaub, Kuraufenthalt, Beruf u. a."
- Die Behandlung depressiver Zustände beruht auf mehreren Therapie-Säulen, die allerdings nicht alle oder gleichzeitig zum Einsatz kommen müssen:
- Psychotherapie.
- Soziotherapeutische Korrekturen und Unterstützungsmaßnahmen.
- Physiotherapeutische Hilfen.
- Spezielle antidepressive Behandlungsverfahren.
- Eventuell antidepressive Arzneimittel.
- Die Psychotherapie ist eine Behandlung mit psychologischen Mitteln. Sie erstreckt sich von der Zuwendung und dem stützenden Gespräch bis zu spezifischen Behandlungsverfahren (z. B. verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch, gesprächspsychotherapeutisch u. a.).