Es gibt mehrere therapeutische Verfahren, die bei der Behandlung psychischer Probleme hilfreich sein können.
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Ihnen zusagt, führen Sie mehrere Erstgespräche bei verschiedenen Psychotherapeuten. Um einen für Sie geeigneten Therapeuten zu finden, beantworten Sie sich folgende Fragen:
Es gibt drei Gruppen von Psychotherapeuten, die eine staatliche Approbation und eine Krankenkassenzulassung bekommen:
Ärztliche Psychotherapeuten haben ein Medizinstudium und zusätzlich eine psychotherapeutische Fachausbildung absolviert. Die Weiterbildung zum Facharzt (zum Beispiel für Psychiatrie und Psychotherapie) dauert fünf Jahre. Der Umfang der Weiterbildung ist geringer für Ärzte, die lediglich eine Zusatzbezeichnung wie "Psychotherapie" oder "Psychoanalyse" erwerben wollen. Im Unterschied zu nichtärztlichen Psychotherapeuten dürfen sie auch Medikamente verordnen.
Psychologische Psychotherapeuten haben ein Psychologiestudium und anschließend eine mindestens dreijährige Therapieausbildung absolviert.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten haben ein Medizin-, Psychologie-, Pädagogik- oder Sozialpädagogikstudium und anschließend eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolviert.
Im Erstgespräch diagnostiziert der Therapeut, welche seelische Störung vorliegt. Nutzen Sie bei diesem Gespräch auch die Gelegenheit, den Psychotherapeuten nach seiner Qualifikation zu befragen:
- Welche Ausbildung hat der Therapeut?
- Hat er sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert?
- Welche Erfahrung hat er in der Behandlung meiner Probleme?
- Wie viele Sitzungen finden pro Woche statt?
- Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?
- Wie viel kostet die Behandlung?
- Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
- Fragen Sie, ob Sie mit jemandem sprechen können, der von ihm behandelt wurde.