Nadh, Depressionen.
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NADH: Medizin. Anwendung.
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Freie Radikale sind hochaktive Moleküle, welche mit jeder Substanz in einer Zelle reagieren, besonders mit den Lipiden der Zellmembranen, und dadurch Schaden für Zellen hervorrufen. In anderen Worten, Dopamin kann dem bereits geschädigten Gehirnabschnitt weiteren Schaden zufügen. Dies wurde bei Parkinson-Patienten beobachtet, besonders nach langzeitiger Behandlung über 10 und mehr Jahre. Dies veranlaßte die Entwicklung einer ganz neuen Annäherung an die Therapie. NADH versucht, den Körper zur Produktion seines eigenen L-Dopa anzuregen und nicht den erniedrigten Spiegel mit Drogen wie Sinemet aufzufüllen. Vom biologischen Standpunkt stellt diese Therapie das bessere Prinzip dar.
- Aus diesem Grund erhielten in einer offenen Studie 470 Parkinson-Patienten eine tägliche Dosis von 5 mg NADH. Die Behandlung wurde 14 Tage lang jeden Tag durchgeführt. Die Mobilität, im besonderen das Gehen, die Haltung, das Sprechen ebenso wie die Fähigkeit, die Sprache oder das Benehmen anderer Personen nachzuahmen, verbesserte sich nach zweiwöchiger Einnahme von NADH. Der positive Effekt von NADH wurde von einer Universitätsklinik in Deutschland in einer doppelblind-plazebokontrollierten Studie bestätigt, wo bei die perorale Form von 5 mg NADH jeden zweiten Tag vier Wochen lang 60 Personen gegeben wurde. Die Verbesserung in der NADH-Gruppe war signifikant (2,9 Punkte), verglichen mit nur 0,7 Punkte in der Plazebogruppe. Dies zeigt wiederum die positive Wirkung von NADH.
