Depression, Depressionen

Bupropion, Kontraindikationen, Vorsichtsmassnahmen: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |

Kontraindikationen

Zyban ist kontraindiziert bei:

- Überempfindlichkeit gegenueber Bupropion oder einem anderen Bestandteil des Praeparates.

- Patienten mit bestehender oder anamnestisch festgestellter Epilepsie resp. anderen Anfallserkrankungen.

- Patienten mit bestehender oder frueher diagnostizierter Bulimie oder Anorexia nervosa, weil in dieser Patientengruppe ein erhoehtes Risiko fuer epileptische Anfaelle beobachtet wurde.

- Patienten mit einem bestehenden Tumor des Zentralnervensystems (ZNS).

- Patienten, welche sich zu irgendeinem Zeitpunkt waehrend der Einnahme von Zyban einem akuten Entzug von Alkohol oder Sedativa, die bekanntermassen bei abruptem Entzug Krampfanfaelle ausloesen koennen, unterziehen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Zyban und Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmer) ist kontraindiziert. Mit der Therapie mit Zyban darf fruehestens 14 Tage nach Absetzen des MAO Hemmers begonnen werden.

Vorsichtsmassnahmen

Die empfohlene Dosierung von 300 mg/Tag darf nicht ueberschritten werden, da bei der Verabreichung von Bupropion ein dosisabhaengiges Risiko fuer Krampfanfaelle besteht. Bei Dosierungen bis zur empfohlenen Tageshoechstdosis von 300 mg betraegt die Haeufigkeit von Krampfanfaellen ungefaehr o,1% (1:1000).

Es besteht ein erhoehtes Risiko fuer Krampfanfaelle durch die Anwendung von Zyban bei Vorliegen praedisponierender Risikofaktoren, welche die Anfallsschwelle senken. Zyban darf daher bei Patienten mit praedisponierenden Risikofaktoren nicht angewendet werden, es sei denn, es besteht eine zwingende klinische Begruendung, nach welcher der potenzielle medizinische Nutzen der Raucherentwoehnung das potenziell erhoehte Risiko des Auftretens von Krampfanfaellen ueberwiegt. Bei diesen Patienten sollte eine Maximaldosis von 150 mg taeglich fuer die gesamte Dauer der Behandlung in Betracht gezogen werden.

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