- Clomipramini AD. | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |10|11|12|13|14|15|16|17|18|19|20|21|22|23|24|
- Dosierung, Anwendung.
- Bevor die Behandlung mit Anafranil begonnen wird, muss eine allfällige Hypokaliämie behandelt werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- Der Dosierungsmodus ist individuell zu bestimmen und dem Krankheitszustand anzupassen. Grundsätzlich muss versucht werden, mit möglichst niedrigen Dosen und einer vorsichtigen Dosissteigerung einen optimalen Effekt zu erzielen, vor allem bei der Behandlung älterer und jugendlicher Patienten, die auf Anafranil im Allgemeinen stärker ansprechen als Patienten mittlerer Altersstufen.
- Divitabs Retard-Tabletten dürfen halbiert, jedoch nicht zerkaut werden. Sie sind exakt teilbar und ermöglichen eine weitgehend individuelle Dosierung.
- Als Vorsichtsmassnahme wegen möglicher serotoninerger toxischer Reaktionen sollte die empfohlene Dosis von Anafranil nicht überschritten werden. Falls gleichzeitig mit anderen serotoninergen Substanzen behandelt wird, ist bei der Dosissteigerung von Anafranil Vorsicht geboten (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
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Depressionen, Zwangssyndrome und Phobien.
- Oral: Beginn der Therapie mit 2 täglich 1 Dragee zu 25 mg oder 1x täglich (vorzugsweise abends) 1 Divitabs Retard-Tablette zu 75 mg.
- Stufenweise Erhöhung der Tagesdosis z.B. um jeweils 25 mg im Abstand von einigen Tagen (abhängig von der Verträglichkeit) bis zu 4-6 Drag zu 25 mg oder 2 Divitabs Retard-Tabletten zu 75 mg im Laufe der 1. Behandlungswoche. In schweren Fällen kann diese Dosis bis maximal 250 mg/d gesteigert werden.
- Nach deutlicher Besserung Übergang auf eine Tageserhaltungsdosis von durchschnittlich 2-4 Drag zu 25 mg oder 1 Divitabs Retard-Tablette zu 75 mg.
- IntramuskuIär: Initial 1-2 Ampullen zu 25 mg; tägliche Steigerung um 1 Ampulle bis zu einer Tagesdosis von 4-6 Ampullen. Nach Eintritt der Besserung allmähliche Reduktion der Zahl der Injektionen bei gleichzeitigem Übergang auf orale Behandlung (Erhaltungsdosis).
- Intravenöse Infusion: Initial 1 x täglich 2-3 Ampullen (50-75 mg), in 250-500 ml isotonischer Kochsalz- oder Glukoselösung verdünnt und gut vermischt, während 1 1/2 und 3 h Infundieren. Während der Infusion sind die Patienten sorgfältig auf Nebenwirkungen zu überwachen. Wegen der Gefahr einer orthostatischen Hypotonle muss der Blutdruck besonders aufmerksam überwacht werden.
- Nach Eintritt einer deutlichen Besserung, in der Regel innerhalb der ersten Woche, wird die lnfusionsbehandlung noch 3-5 Tage fortgesetzt. Anschliessend wird zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolges oral weiterbehandelt. 2 Drag zu 25 mg ersetzen im Allgemeinen 1 Ampulle zu 25 mg.
- Der stufenweise Übergang von der Infusionsbehandlung auf die orale Erhaltungstherapie kann auch über i.m. Injektionen erfolgen.
- Anafranil Ampullen sind zur Behandlung von Kindern nicht geeignet.