- Clomipramini AD. | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |10|11|12|13|14|15|16|17|18|19|20|21|22|23|24|
- Pharmakokinetik, ff.
- CYP2D6 katalysiert die Ausscheidung der aktiven Komponer Clomipramin und N Desmethylclomipramin, durch Bildung von 2- und 8-HydroxyClomipramin. Die Hydroxylierung von Clomipramin und Desmethylclomipramin ist ähnlich wie die von Debrisoquin genetisch bedingt.
- Bei Patienten, die Debrisoquin langsam metabolisieren, kann es auf diese Weise zu hohen Konzentrationen von Desmethylclomipramin kommen; die Konzentration von Clomipramin wird hingegen weniger stark beeinflusst.
- Elimination.
- Clomipramin wird aus dem Blut mit einer mittleren Halbwertszeit von 21 h (Bereich: 12-36 h) und Desmethylclomipramin mit einer mittleren Halbwertszeit von 36 h eliminiert.
- Nach intramuskulärer bzw. intravenöser Gabe wird Clompramin aus dem Plasma mit einer mittleren terminalen Halbwertszeit von 25 h (Bereich 20-40 h) bzw. 18 h eliminiert.
- Etwa zwei Drittel einer Einzeldosis Clomipramin werden in Form wasserlöslicher Konjugate mit dem Urin und etwa ein Drittel mit den Faeces ausgeschieden. Das unveränderte Clomipramin und Desmethylclomipramin wird jeweils zu etwa 2% bzw. 0,5% der Dosis mit dem Urin ausgeschieden.
- Kinetik spezieller Patientengruppen.
- Ältere Patienten: Aufgrund einer reduzierten metabolischen Clearance werden, unabhängig von der Dosis, bei älteren Patienten höhere Konzentrationen von Clomipramin im Plasma erreicht als bei jüngeren Patienten.
- Leber- und Niereninsuffizienz: Der Effekt einer beeinträchtigten Leber- und Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Clomipramin ist nicht geklärt.
- Präklinische Daten.
- Gemäss den verfügbaren Daten aus experimentellen Untersuchungen weist Anafranil keine mutagenen, karzinogenen oder teratogenen Eigenschaften auf.