Escitalopram und Alkohol.
- Escitalopram.1|2|3|4|5|
6|7| Klinische Verträglichkeit: a | b | c | d | e | f | g | h | i | j |
- Beim Vergleich zwischen der aktiven Behandlung und Placebo ergaben sich keine wesentlichen Unterschiede (Tabelle 8).
- Behandlungsabbrüche infolge fehlender Wirksamkeit kamen in der Placebo-Gruppe häufiger vor, währenddem Therapieabbrüche infolge Nebenwirkungen in den Gruppen mit aktiver Behandlung häufiger vorkamen.

- Tabelle 8.
- Abbruchraten und Gründe für den Abbruch bei placebokontrollierten klinischen Kurzzeitstudien mit Escitalopram und Citalopram.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
- Reproduktionsstudien bei Tieren haben bei der Citalopram-Behandlung keine Risiken für Schwangerschaft, foetale und embryonale sowie postnatale Entwicklung gezeigt.
- Man verfügt jedoch über keine klinischen Daten bezüglich der Escitalopram-Behandlung bei schwangeren Frauen.
- Die Verschreibung an Schwangere ist deshalb mit Vorsicht vorzunehmen.
- Unerwünschte Wirkungen bei der Citalopram-Behandlung wurden weder von stillenden Müttern berichtet noch bei klinischer Untersuchung der gestillten Kinder festgestellt (Rampono et al. 2000); entsprechende Daten für Escitalopram liegen zur Zeit nicht vor. Stillende Mütter sollten entweder nicht mit Escitalopram behandelt werden, oder es sollte zu Beginn der Escitalopram-Behandlung abgestillt werden.
- Gleichzeitige Alkoholeinnahme.
- Eine Reihe gut kontrollierter klinischer Studien hat ergeben, dass Citalopram bei ausgeprägten Gesellschaftstrinkern (Naranjo et al. 1987 & 1992; Balldin et al. 1994) wie auch bei schwerem Alkoholismus signifikant positive Auswirkungen hat und eine gute Verträglichkeit aufweist (Tiihonen et al.1996).
- Bei Untersuchungen der psychomotorischen Funktionen gesunder freiwilliger Probanden zeigten sich keine Interaktionen zwischen Citalopram und Alkohol (Lader et al. 1986).
- Auch zwischen Escitalopram und Alkohol werden keine pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Interaktionen erwartet.