Escitalopram und Angst.
- Escitalopram.1|2 |3|4|5|6|7| Klinische Verträglichkeit: a | b | c | d | e | f | g | h | i | j |
- Paradoxe Angst.
- Patienten, die unter Panikstörungen leiden, können zu Beginn der Behandlung mit Antidepressiva eine Intensivierung der Angstsymptome verspüren (Hale 1997).
- Eine niedrige Anfangsdosierung ist hier ratsam, um die Wahrscheinlichkeit dieser paradoxen anxiogenen Wirkung, die üblicherweise innert zwei Behandlungswochen verschwindet, zu reduzieren.
- Symptome beim Absetzen der Behandlung.
- Anhand der gut kontrollierten Daten für Citalopram sind beim Absetzen der Escitalopram-Behandlung nur geringfügige Symptome zu erwarten (Hochstrasser et al. 2001; Montgomery et al. 1993; Tan & Levin 1999).
- In einer Vergleichsstudie (Hindmarch et al. 2000) fielen die Beschwerden und Symptome nach einem abrupten (blinden) Absetzen der Citalopram-Behandlung ebenso schwach aus wie jene, die nach dem Absetzen von Fluoxetin beobachtet wurden. Im Vergleich dazu führte das Absetzen von Paroxetin zu signifikant häufigeren Symptomen.
- In einer Rückfalls-Präventionsstudie (Hochstrasser et al. 2001)führte ein abrupter Wechsel von Citalopram zu Placebo nach sechsmonatiger Behandlung, verglichen mit den Patienten, die weiterhin Citalopram einnahmen, lediglich zu einer Zunahme der Häufigkeit bei einigen wenigen Symptomen.
- Schwindel (12%), Kopfschmerzen (8,8%) und Übelkeit (6%) wurden am häufigsten festgestellt.
- In einer Rückfalls-Präventionsstudie mit ähnlichem Design berichteten Alterspatienten während zwei Wochen nach abruptem Wechsel von Citalopram zu Placebo über keinerlei Symptome (Klysner et al. 2002).
- In der placebokontrollierten US-Langzeitstudie wurde bei der Placebo-Gruppe, die vorgängig mit Escitalopram behandelt wurde, im Vergleich zu den mit Escitalopram weiterbehandelten Patienten keine Zunahme der Inzidenz unerwünschter Wirkungen festgestellt.
- Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass ein Absetzen der Therapie keine wesentlichen Symptome bewirkt.
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