Escitalopram und Kraempfen.
- Escitalopram.1|2|3|4|5|
6|7| Klinische Verträglichkeit: a | b | c | d | e | f | g | h | i | j |
- Krämpfe.
- Unter Escitalopram traten bisher keine Krampfanfälle auf.
- Wie bei anderen Antidepressiva sollte jedoch auch bei Escitalopram beim Neuauftreten von Krampfanfällen die Therapie abgebrochen werden.
- Generell sollte bei Patienten mit instabiler Epilepsie auf eine SSRI-Therapie verzichtet werden. Patienten mit einer kontrollierten Epilepsie sollten sorgfältig beobachtet werden.
- In einer offenen Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit der Citalopram-Therapie bei depressiven Epilepsiepatienten (Hovorka et al. 2000) konnte keine Zunahme der Krampfanfälle und auch kein Neuauftreten tonisch-klonischer Krampfanfälle festgestellt werden.
- Manische Reaktionen.
- Eine manische Reaktion wurde lediglich bei einem einzigen mit Escitalopram behandelten Patienten beschrieben.
- Manische Reaktionen können im Rahmen einer Major Depression erwartet werden und wurden bei der Behandlung mit Citalopram in geringer Anzahl beobachtet.
- Bei der Behandlung mit Paroxetin und Fluvoxamin wurde eine vergleichbare Häufigkeitsrate festgestellt. Im Vergleich zu trizyklischen Antidepressiva ist diese jedoch geringer.
- Bei anamnestisch bekannten manischen oder hypomanischen Episoden sollten SSRIs mit Vorsicht verschrieben, beim Auftreten einer manischen Phase abgesetzt werden.
- Diabetes.
- Bei Diabetespatienten kann eine SSRI-Behandlung zu Veränderungen der glykämischen Kontrolle führen (Goodnick etal. 1995).
- Berichte über solche Ereignisse wurden bei der Citalopram-Behandlung extrem selten festgestellt (<1/1 000 000 Patienten).