Escitalopram,S-Citalopram,Verabreichung und Darstellung.
- Escitalopram.|1|2|3|4| Pharmakokinetik: | a | b | c | d | 5|6|7
- Escitalopram versus Citalopram.
- Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Escitalopram bei Verabreichung als 20 mg-Tablette waren praktisch identisch mit denjenigen von S-Citalopram nach Verabreichung einer 40 mg-Dosis des racemischen Citaloprams (Darstellung 12) (Drewes et al. 2001).

- Darstellung 12.
- Serumkonzentration-Zeitprofil von S-Citalopram (Durchschnittswerte + Standardabweichung) bei männlichen Freiwilligen nach Verabreichung von 40 mg racemischem Citalopram (n=24) oder 20 mg Escitalopram (n=24) in einem Zweiperioden-Crossover Studiendesign (Drewes et al. 2001).
- Bioäquivalenz wurde auch in einer Mehrfachdosis-Studie nachgewiesen, in welcher Escitalopram 10 mg/Tag mit racemischem Citalopram 20 mg/Tag verglichen wurde, wie dies auch in Tierstudien nachgewiesen wurde.
- Es besteht kein Unterschied in der Pharmakokinetik von Escitalopram, ob es nun als Escitalopram oder als Bestandteil des racemischen Citaloprams verabreicht wird.
- Es gab zudem keine Hinweise darauf, dass eine Konversion vom S-Enantiomer zum R-Enantiomer stattfindet.
- Basierend auf der umfangreichen pharmakokinetischen Erfahrung mit S-Citalopram als Bestandteil des Racemats erlauben diese Ergebnisse eine Extrapolation auf Escitalopram.
- Der menschliche Körper ist demzufolge denselben S-Citalopram-Konzentrationen ausgesetzt, unabhängig davon, ob Escitalopram als Enantiomer oder als Bestandteil des Racemats verabreicht wird.