Depressionen und Escitalopram - Studien.
- Escitalopram.1|2|3|4|5|Wirksamkeit Depressionen:|a|b|c|d|e|f|g|h|i|j|k|l|m|n|o|p|q|r|s|t|u|v|w|x|y|z|6|7|
- Begründung der Dosierungsempfehlung.
- Pharmakokinetische Daten belegen die Bioäquivalenz von Escitalopram 20 mg/Tag und Citalopram 40 mg/Tag (Drewes et al. 2001).
- Aus diesem Grund wurde Escitalopram in Dosierungen von 10 und 20 mg/Tag untersucht. Die Ergebnisse der beiden vorliegenden Studien mit fixem Dosisschema belegen eindeutig die Wirksamkeit von Escitalopram 10mg/Tag (Burke et al. 2002; Wade et al. 2002a).
- Dies trifft auch für den ersten, 4-wöchigen Teil der europäischen Studie mit flexiblem Dosisschema zu, bei welchem ebenfalls fixe Dosierungen verabreicht wurden (Montgomery et al. 2001a).
- Die Tagesdosierung von 10 mg Escitalopram stellt deshalb die Anfangs- und Erhaltungsdosis dar und ist im Vergleich zu Citalopram die minimal wirksame Tagesdosierung bei depressiven Patienten (Burke et al. 2002).
- Die US-Studie mit fixem Dosisschema wies für Escitalopram 20 mg/Tag gegenüber 10 mg/Tag eine geringfügig höhere Wirksamkeit und eine höhere Ansprechrate auf. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die höhere Dosierung ein insgesamt besseres Ansprechen vor allem bei schwer depressiven Patienten bewirken kann.
- Die übliche orale Tagesdosis von Escitalopram beträgt 10 mg, wobei vor allem bei schwer depressiven Patienten eine Escitalopram-Dosis von 20 mg/Tag wirksamer sein kann (Burke et al. 2002).