Depression, Depressionen

Fluoxetin, Antidepressivum.
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Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft: Experimentelle Tierstudien geben keine Hinweise auf direkt oder indirekt schaedliche Effekte mit Bezug auf die Entwicklung des Embryo oder Foetus oder den Verlauf waehrend Traechtigkeit resp. Schwangerschaft. Allerdings trat in Rattenstudien, in Analogie zu anderen Serotonin -Wiederaufnahmehermmern (SSRI), eine Erhöhung der Anzahl der Totgeburten, eine Erniedrigung des Geburtsgewichts und eine Erhöhung der neonatalen Mortalitaet auf. Die klinische Bedeutung dieser Befunde ist unbekannt.

Da Tierfortpflanzungsversuche nicht immer menschliche Reaktion vorhersagen können, sollte dieses Medikament in der Schwangerschaft nur bei klarer Indikation verwendet werden.

Fluoxetin wurde in 8 prospektiven wovon 6 kontrollierte und in 1 retrospektiven Studie bei schwangeren Frauen untersucht.

In diesen Studien wurde keine Teratogenitaet und auch keine Erhöhung der spontanen Abortrate gefunden. Veraenderung bei der Fruehgeborenenrate, von Geburtsgewicht und neonatale Komplikationen wurden in einer Studie beschrieben, erreichten jedoch keine statistische bzw. klinische Signifikanz und sind mit den Resultaten aus den anderen Studien nicht konsistent.

Bei 796 Schwangerschaften mit Fluoxetin-Exposition ergab sich kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko bzw. Abnormalitaetsmuster.

Stillzeit: Fluoxetin wird in menschliche Milch ausgeschieden; deshalb wird Fluoxetin fuer stillende Frauen nicht empfohlen.

Wehen und Niederkunft: Der Effekt von Fluoxetin auf Wehen und Entbindung beim Mensch ist nicht bekannt.

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