Floxyfral Depressionen.
- Zwangsstörungen
- Kinder ab 8 Jahren: Die Behandlung sollte mit einer Dosis von 25 mg/Tag in einer Einzeldosis abends vor dem Zubettgehen beginnen. Die Dosis kann je nach klinischem Ansprechen, langsam, d.h. In wöchentlichen Schritten von 25 mg/Tag gesteigert werden, d.h. wöchentlich wird die Tagesdosis um 25 mg erhöht. Bei den 8- bis 12-jährigen beträgt die Maximaldosis 150 mg/Tag. Bei über 12-jährigen Kindern beträgt die Maximaldosis 200 mg/Tag. Bei einer Tagesdosis von mehr als 50 mg sollte die Gesamttagesdosis in zwei Teildosen aufgeteilt werden. Sollten die zwei Teildosen aufgrund der Teilbarkeit der Filmtabletten ungleich gross ausfallen, so sollte die grössere Dosis am Abend vor dem Zubettgehen verabreicht werden.
- Falls keine Besserung innerhalb von 10 Wochen festzustellen ist, sollte eine Fortsetzung der Behandlung mit Floxyfral überprüft werden.
- Bei Zwangsstörungen handelt es sich um ein chronisches Krankheitsgeschehen. Es ist noch nicht bekannt, wie lange eine Behandlung mit Floxyfral fortgeführt werden soll. Die Notwendigkeit einer Behandlung sollte deshalb periodisch überprüft werden. Einem Dosierungsanpassung sollte sorgfältig individuell gehandhabt werden, um die tiefste wirksame Dosis zu erreichen.
- Spezielle Dosierungsanweisung
- Bei Patienten mit Leber-oder Niereninsufflzienz soll Floxyfral zu Beginn in niedriger Dosierung verabreicht werden. Ferner müssen diese Patienten sorgfältig überwacht werden.
- Es gibt keine Hinweise, dass ältere Patienten sich bei Verabreichung normaler Dosierungen klinisch wesentlich anders verhalten als jüngere. Trotzdem sollten Dosiserhöhungen bei älteren Personen langsamer erfolgen und Dosisveränderungen allgemein sollten immer mit Vorsicht durchgeführt werden.
- Floxyfral kann bei Bedarf mit Benzodiazepinen kombiniert werden (siehe auch Kapitel «Interaktionen»).

