Floxyfral, Depressionen.
- Warnhinweise ff.
- Floxyfral kann die Herzschlagfrequenz in nicht signifikanter Weise verringern (2-6 Schläge pro Minute). Es gibt Angaben über Blutungserscheinungen wie Ekchymosen und Purpura mit SSRI‘s (selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern).
- Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, welche die Blutplättchenfunktion beeinflussen (z.B. atypische Antipsychotika und Phenothiazine, die meisten Trizyklika, nichtsteroidale Antiinflammatoria); das gleiche gilt für Patienten mit Blutungsstörungen in der Anamnese.
- Die Kontrolle des Blutzuckers kann gestört sein, insbesondere in früheren Stadien der Behandlung. Allenfalls muss die Dosierung der Diabetica angepasst werden.
- Es gibt in Einzelfällen Hinweise auf ein Serotonin Syndrom oder Vorfälle von malignem neuroleptischem Syndrom im Zusammenhang mit Floxyfral, vor allem bei Verabreichung mit anderen serotoninergischen und neuroleptischen Arzneien. Da diese Syndrome lebensbedrohliche Ausmasse annehmen können, sollte eine Floxyfral-Behandlung bei solchen Vorkommnissen (Symptomenkomplex aus Hyperthermie, Steifigkeit, Myoklonus, unkontrollierbaren Labilität mit dem Risiko rascher Schwankungen von Lebensmerkmalen, mentaler Zustandsänderungen wie Verwirrtheit, Reizbarkeit, aussergewöhnliche Erregung mit fortschreitendem Delirium und Koma) unterbrochen werden und eine unterstützende symptomatische Behandlung wäre angezeigt.
- Wie bei anderen SSRI‘s (selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmem), wurde in seltenen Fällen Hyponatriämie beschrieben, welche sich nach Absetzen von Floxyfral normalisiert.
- Andere Fälle waren möglicherweise zurückzuführen auf Syndrome einer inadäquaten antidiuretischen Hormonsekretion. Mehrheitlich bezogen sich Mitteilungen auf ältere Personen.
- Mangels klinischer Erfahrung ist die Anwendung von Floxyfral bei Depressionen von Kindern nicht zu empfehlen.
