Depression, Depressionen

Sertralin. | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |

Kinetik in besonderen klinischen Situationen.

Aeltere Patienten.

Die Pharmakokinetik bei aelteren Patienten ist aehnlich wie diejenige bei juengeren Patienten, allerdings kann die Plasmaclearance bei aelteren Patienten erniedrigt sein.

Kinder.

Das pharmakokinetische Profil von Sertralin bei Kindern mit Zwangsstoerungen ist vergleichbar mit demjenigen von Erwachsenen (obwohl Kinder Sertralin etwas schneller metabolisieren). Bei Kindern bis zu 12 Jahren zeigte sich bei Dosierung ohne Gewichtsadaptation eine signifikante Erhoehung von Cmax, Daher kann es ratsam sein, Kindern aufgrund des niedrigeren Koerpergewichtes tiefere Dosen zu verabreichen (vor allem bei Kindern im Alter von 6-12 Jahren), um zu hohe Plasmaspiegel zu verhindern (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Jugendliche.

In klinischen Studien war das pharmakokinetische Profil von Sertralin bei depressiven und zwangsneurotischen Patienten im Alter von 13 bis 17 Jahren aehnlich wie dasjenige bei Erwachsenen.

Leberfunktionsstoerung.

Sertralin wird umfassend in der Leber metabolisiert. In einer pharmakokinetischen Studie zeigten Patienten mit einer leichten stabilen Cyrrhose bei einer Mehrfachdosierung eine verlaengerte Eliminationshalbwertszeit und erhoehte AUC-Werte im Vergleich zu gesunden Probanden (siehe «Vorsichtsmassnahmen»)

Niereninsuffizienz.

Da Sertralin umfassend in der Leber metabolisiert wird, ist die Ausscheidung der unveraenderten Substanz im Urin von untergeordneter Bedeutung.

In einer kontrollierten Studie mit 42 Patienten mit leichter bis mittlerer Niereninsufflzienz (Kreatinin-Clearance 30-60 ml/min) oder mittlerer bis schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin Clearance 10-29 ml/min) waren die pharmakokinetischen Parameter (AUC0-24 und Cmax nach Mehrfachdosierung gegenueber der Kontrollgruppe nicht signifikant erhoeht und die Halbwertszeiten waren aehnhich. Bei Patienten unter Haemodialyse kam es dagegen zu einer Verringerung der genannten Parameter sowie auch von t1/2 In allen untersuchten Gruppen gab es keine Unterschiede bezueglich der Plasmaproteinbindung Im Vergleich zur Kontrollgruppe.Zu Seite 6 von 21.Zurück.

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